Terrasse – Planung/Umsetzung

Unser Haus ist bis auf weiteres fertiggestellt und wir mittlerweile Eingezogen. Die Gestaltung der Außenanlage war jedoch bauseits. Im Budget haben wir die Gestaltung des Bereichs vor dem Haus vorgesehen. Wenn wir aber den Vorgarten stimmig zum Rest haben wollen, dann ist jetzt schon einiges an Hirnschmalz gefragt, um die Gartenplanung ganzheitlich fertig zu stellen.

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Thermoholz-Öl unserer Terrasse

Dabei gestaltet sich die Gartenplanung mindestens genauso schwierig, wie die Planung des Hauses. Es gibt tatsächlich eine Unzahl an Variationen von Blumen und Gestaltungsmöglichkeiten. Einige Optionen scheiden Kategorisch aus, da sie schlichtweg viel zu kostspielig sind. Ein schönes Beispiel für eine planerische Gestaltung (Tag & Nacht) ist bei Flickr.com zu finden.

Unsere Anforderungen sind daher wie folgt:

  • Pflegeleicht und schön – keine unnötigen Schnörkel oder Ecken, die Spezialgerät erfordern.
  • Ausbaufähig – Wir wollen uns jetzt nicht schon auf alle Details festlegen. Zumal das auch eine Budgetfrage ist.
  • Benutzbar in diesem Sommer – Ziel ist erreicht, sobald die Hängematte hängt.

Aktueller Stand kann in der Gallerie bewundert werden. Das Bodenniveau ist etwas am Haus etwas tiefer, als mitten im Garten. Die Terrasse soll auf der gleichen Höhe sein, wie die Türen. Wir wollen also keine Stufen, damit wir im „Alter“ bequem rausgehen können. Gestalterisch gibt es drei Möglichkeiten, so eine Terrasse zu bauen:

  • Befestigen und Verfüllen: Mittels einer Mauer / gegossenem Beton oder L-Steinen wird die Terrasse seitwärts befestigt.
  • Verfüllen: Man schüttet einfach auf und lässt ab der Terrassenkante abschüssig etwas verfüllen.
  • Holz / Metallkonstruktion: Man baut sich eine Holz oder Metallkonstruktion, um die Entsprechende Höhe zu erreichen.

Wie genau die Unterkonstruktion der Terrasse aussehen soll, hängt auch von dem Terrassenbelag ab. Holzdielen sind leichter und brauchen daher weniger Stützpunkte. Fliesen hingegen brauchen eine aufgefüllte Ebene und feste Fläche oder eine stabile Metallunterkonstruktion.

Nach langem Hin und Her haben wir uns für eine Terrasse aus Holz entschieden. Als Unterkonstruktion haben wir an den relevanten Punkten Fundamente gegossen (Betontankstelle ist zum Glück eine Ortschaft weiter), und darauf eine Holzunterkonstruktion gebaut. Bei dem Terrassenbelag haben wir Thermoesche gewählt. Alternative wären tropische Hölzer – die Esche als heimische Holzart ist aber besser für die Ökobilanz.

Bei Thermoesche handelt es sich um thermisch modifiziertes Holz. Diese thermische Behandlung macht das Holz langlebiger und weniger anfällig für Pilze oder Verformungen. Wie bei jedem Holz, dass den Wind und Wetter ausgesetzt ist braucht dies auch regelmäßige Pflege. Thermoesche neigt dazu zu vergrauen. Somit sollte man regelmäßig (einmal im Jahr) ein Pflegeöl auftragen, um den Farbton zu erhalten. Wie langlebig das Holz tatsächlich sein wird, wird die Zeit zeigen. Uns gefällt jedenfalls was wir sehen – zugegeben wir haben auch nicht an Holz gespart.

Es fehlt noch das Geländer. Wir schwanken zwischen einem Geländer mit Holzpfosten und Tauen, oder Edelstahl mit Drahtseilen. Natürlich ist auch das hier eine Preisfrage.

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